Große Bergreise Bolivien & Chile mit Rudi Stangl

Termin: 20.11.2020-06.12.2020

Mit Verlängerungsmöglichkeit Besteigung Aconcagua 6962m

Besuchen Sie bei dieser wunderschönen Tour La Paz, die höchstgelegene Hauptstadt der Welt und machen eine Radtour über 3000 Höhenmeter hinunter in den Amazonasdschungel. Entdecken Sie die entzückende Kolonialstadt Sucre, den Silberberg von Potosi, den Salzsee von Uyuni, und die Atacamawüste mit ihren farbenprächtigen Landschaften und Lagunen. Wir machen eine Bergtour auf den Licancabur mit 5920m bevor wir nach San Pedro de Atacama in Chile reisen und die Heimreise über Calama und Santiago de Chile antreten.

Verlängerungsmöglichkeit Besteigung des Aconcagua 6962m:

Von Santiago de Chile aus fliegen wir weiter nach Mendoza in Argentinien, wo wir das Permit holen und unsere Ausrüstung ergänzen. Danach Fahrt zum Aconcagua Nationalpark und Wanderung zum Basislager Plaza de Mulas. Von dort aus probieren wir mit 2 Hochlagern zum Gipfel zu kommen. Die Heimreise erfolgt dann von Mendoza über Buenos Aires nach Wien.

Reiseprogramm:

Freitag 20nov20 – 1. Tag – Abflug von Wien

Abflug von Wien nach Bolivien. Flugzeiten und Umsteigepunkte je nach Fluglinie. Andere Abflughafen auf Anfrage. Wir verbringen die Nacht im Flugzeug (-/-/A).

Samstag 21nov20 – 2. Tag – Ankunft in La Paz 3640m

Ankunft in La Paz in der Nacht bzw. am Morgen und Transfer zum Hotel. Check-In Hotel ab 12 Uhr. Am Nachmittag Rundgang durch die Altstadt von La Paz. Wir machen auch eine Fahrt mit der Stadtseilbahn und besuchen den Hexenmarkt. Danach erkunden wir das pittoreske Mondtal. Übernachtung im Hotel (F/-/-).

Sonntag 22nov20 – 3. Tag – Ausflug nach Tiwanaku 3885m

Morgens Abfahrt nach Tiwanaku, der bedeutendsten Ruinenanlage Boliviens. Unterwegs gibt es phantastische Aussichtsplätze auf die mächtige Andenkordilliere. In Tiwanaku besuchen wir das Museum über die präkolumbianische Kultur der Tiwanakotas (4. bis 12. Jh. n. Chr.) und die Ruinenanlage. Berühmteste Sehenswürdigkeit ist das riesige Sonnentor aus einem einzigen Andesitblock. Beeindruckend sind auch der halbunterirdische Tempel, die Monolithen und skulpturartigen Figuren des „Kalasasaya Tempels“ del Lago.

Übernachtung im Hotel in La Paz.

Montag 23nov20 – 4. Tag – Ausflug mit dem Mountainbike hinunter in den Amazonasdschungel

Uns erwartet eine Mountainbike-Tour auf der gefährlichsten Straße der Welt. Hört sich furchteinflößend an?! Ist es aber nicht so. Allerdings muss man diszipliniert und dosiert fahren, da es teilweise keine Leitplanken auf der Strecke gibt. Von 4671m Höhe geht es 64 km hinab auf ca. 1300m. In etwa der Höhe der Schneegrenze startet man die Tour – gut eingepackt in die warme Kleidung. Entlang schneebedeckter Berge geht es mit mittlerer Geschwindigkeit hinab. Nach einer Stunde wird es dann merklich wärmer und die ersten Teilnehmer fahren im T-Shirt weiter. Nach der Hälfte der Strecke erreicht man den gefährlichen und schönen Teil. Entlang einer steilen Schlucht in einer üppigen Vegetation, durch Wasserfälle hindurch geht es bis in den Dschungel. Eigentlich hätte die Straße, einen schöneren Namen als „gefährlich“ verdient: beeindruckend, spektakulär und wunderschön treffen genauso die Wahrheit. Die Tour ist schon ein wenig anstrengend und anspruchsvoll. Trotzdem ist die Tour nicht so gefährlich, wie sie sich vielleicht anhört. Die größte Gefahr ist Selbstüberschätzung, vorsichtig sollte man auf jeden Fall fahren. Übernachtung im Hotel in La Paz.

Dienstag 24nov20 – 5. Tag – Flug nach Sucre 2810m und Besichtigung der Kolonialstadt

Transfer zum Flughafen in La Paz. Flug nach Sucre. Nach der Ankunft Transfer zum Hotel. Danach Besichtigung der Stadt. Sucre auf 2790m gelegen wurde im Jahre 1538 gegründet und gilt heute als eine der hübschesten Kolonialstädte Südamerikas. Seit 1991 ist die Altstadt UNESCO Weltkulturerbe. Obwohl Sucre die nominelle Hauptstadt des Landes ist, hat nur noch der Oberste Gerichtshof hier seinen Sitz, während Ministerien und Regierung nach einem Bürgerkrieg Anfang des XX Jahrhunderts nach La Paz abgewandert sind. Übernachtung im Hotel.

Mittwoch 25nov20 – 6. Tag – Fahrt nach Potosi 4067m und Besichtigung der Stadt und des Silberberges

Am Vormittag Fahrt von Sucre nach Potosí, der alten Silberstadt. Wir fahren gute 2 Stunden für die gut ausgebaute Strecke von ca. 170 km. Danach Stadtbesichtigung: Sie sehen den Hauptplatz, die Kathedrale, El Arco de Cobija, den Carcamos Mineros (Kreuzgang der Bergleute) und die Kirche San Lorenzo. Nach dem Besuch des Kunsthandwerkermarktes und des Museums Casa de la Moneda (Münzprägeanstalt), fahren wir zum Cerro Rico, dem „reichen Berg“. Hier besichtigen wir einen der 5000 Schächte der Silberbergmine und lernen das harte Leben sowie die Sitten und Gebräuche der Bergleute kennen. Der Silberberg wurde 1545 entdeckt. An keinem anderen Ort der Welt kommen das Elend, die Funktionsweise und die Folgen des Kolonialismus so deutlich zum Ausdruck wie in der Geschichte von Potosí, welche einst als die reichste Stadt der Welt galt. Übernachtung im Hotel.

Donnerstag 26nov20 – 7. Tag – Fahrt nach Uyuni 3656m

Der Vormittag ist zur freien Verfügung. Am Nachmittag Fahrt von Potosi nach Uyuni. Die Strecke ist ca. 200km und mittlerweile asphaltiert. Übernachtung im Hotel in Uyuni.

Freitag 27nov20 – 8. Tag – Fahrt von Uyuni 3656m zum Salar von Uyuni und weiter nach San Juan

Beginn der Überlandfahrt mit einem Allradauto. Sie bewegen sich 3 Tage auf Pisten in der Atacamawüste und schlafen in der Wüste in einfachen Unterkünften. Bei dieser Fahrt lernen Sie die Sehenswürdigkeiten der Atacama kennen, angefangen mit vielen kleinen Salzseen, wo Sie drei verschiedene Gattungen von Flamingos sehen können bis hin zum größten Salar der Welt bei Uyuni und die pittoresken Seen Laguna Colorada und Laguna Verde. Fahrt über die größte Salzfläche der Welt, der Salar de Uyuni mit einer Ausdehnung von fast 12000 km2.  Fata Morganas sind täglich zu beobachten und im Innern des Salzsees gibt es die Insel Isla del Pescador mit einzigartigen Riesenkakteen. Weiterfahrt von der Isla de Pescador in Richtung Süden in die Atacama. Übernachtung in San Juan in einfacher Unterkunft.

Samstag 28nov20 – 9. Tag – Fahrt von San Juan zur Laguna Colorada

Weiterfahrt in der Atacama von San Juan zur Laguna Colorada. Wir fahren durch die Wüste Silolí und vorbei an den Lagunen Cañapa, Hedionda und Chiarkota. Übernachtung in einfacher Unterkunft.

Sonntag 29nov20 – 10. Tag – Fahrt von der Laguna Colorada zur Laguna Verde

Weiterfahrt von der Laguna Colorada zur Laguna Verde. Auf der Fahrt kommen wir auf auf einer Höhe von 4200 m an der Laguna Salada an. Sie wird durch heiße Quellen gespeist. Das 38 °C heiße Wasser ladet ein zum Baden. Danach fahren wir weiter und gelangen zu den Geysiren von Sol de Mañana auf 4850 m Höhe. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft an der Laguna Verde.

Montag 30nov20 – 11. Tag – Wanderung auf den Vulkan Licancabur 5920m und Fahrt nach San Pedro

In der Früh fahren wir ca. 10 km bis zum Basislager des Licancabur. Der Aufstieg erfolgt auf der Normalroute, wo es Wegspuren bis ganz oben gibt. Kletterstellen gibt es keine. Wir brauchten etwa 6 Stunden bis zum Gipfel und mindestens 3 Stunden herunter. Weiterfahrt über die Grenze nach San Pedro de Atacama in Chile. Übernachtung im Hotel in San Pedro.

Dienstag 01dec20 – 12. Tag – Aufenthalt in San Pedro de Atacama in Chile mit Ausflügen

Am frühen Morgen Ausflug zu den Geysiren von El Tatio in Gruppe mit englischsprechendem Fahrer/Guide. Abholung vom Hotel um 05.00 Uhr. Dauer der Tour bis 11 Uhr. Am Nachmittag Ausflug zum Mondtal in Gruppe mit englischsprechendem Fahrer/Guide. Abholung vom Hotel um 16.00 Uhr. Dauer der Tour bis 20 Uhr. Übernachtung im Hotel in San Pedro.

Mittwoch 02dec20 – 13. Tag – Flug nach Santiago de Chile 

Transfer von San Pedro nach Calama und Flug nach Santiago. Transfer zum Hotel. Rest des Tages ohne Programm. Übernachtung im Hotel in Santiago. (F/-/-). 

Donnerstag 03dec20 – 14. Tag – Aufenthalt in Santiago de Chile 

Am Vormittag machen wir eine Besichtigung der Stadt. Rest des Tages ohne Programm.  Gelegenheit eines der vielen Weingüter in Santiago oder in der Gegend zu besuchen. Übernachtung im Hotel in Santiago. (F/-/-).

Freitag 04dec20 – 15. Tag – Ausflug an die Pazifikküste nach Valparaiso und Vina del Mar

Ganztägiger Ausflug an die pazifische Küste nach Valparaiso und Vina del Mar. Übernachtung im Hotel in Santiago. (F/-/-).

Samstag 05dec20 – 16. Tag – Heimflug von Santiago de Chile 

Transfer zum Flughafen in Santiago und Rückflug nach Wien. Flugzeiten und Umsteigepunkte je nach Fluglinie. Andere Ankunftsflughäfen auf Anfrage. Wir verbringen die Nacht im Flugzeug. (F/-/A).

Sonntag 06dec20 – 17. Tag – Ankunft in Wien 

Ankunft in Wien. Flugzeiten und Umsteigepunkte je nach Fluglinie. Andere Ankunftsflughäfen auf Anfrage. (F/-/-).

 

Legende:
F… Frühstück;  M… Mittagessen;  LP… Lunch-Paket;  A… Abendessen

 

Verlängerungsprogramm Patagonien & Osterinsel – auf Anfrage

 

Verlängerungsprogramm Aconcagua

Mittwoch 02dec20 – 13. Tag – Flug nach Santiago de Chile und weiter nach Mendoza

Transfer von San Pedro nach Calama und Flug nach Santiago. Nach der Pass- und Sicherheitskontrolle Weiterflug nach Mendoza in Argentinien. Transfer zum Hotel. Rest des Tages ohne Programm. Übernachtung im Hotel in Santiago. (F/-/-).

Donnerstag 03dec20 – 14. Tag – Aufenthalt Mendoza / Argentinien 746m

Heute besorgen wir unser Permit für die Besteigung des Acancagua. Am Nachmittag besteht noch Gelegenheit für letzte Besorgungen Übernachtung im Hotel in Mendoza. (F/-/-).

Freitag 04dec20 – 15. Tag – Transfer nach Horcones 2950m und Wanderung nach Confluencia 3368m

Fahrt nach Horcones zum Eingang zum Nationalpark Aconcagua. Danach Vorbereitung des Gepäckes für Transport durch Maultiere. Nach der Registrierung und Kontrolle unserer Permits am Nationalparkeingang beginnt die Trekkingtour ins Camp Confluencia. Bei dieser Etappe sind nur geringe Höhen-differenzen zu bewältigen; wir lassen uns trotzdem Zeit und gehen in mäßigem Tempo. Nach rund 3 bis 4 Stunden und 12 km erreichen wir den Lagerplatz Confluencia. Übernachtung im Camp. (F/-/A).

Samstag 05dec20 – 16. Tag – Confluencia 3368m – Plaza de Mulas 4270 m

Trekking von Confluencia zum Basislager Plaza de Mulas. Die Wanderung führt uns zunächst einige Stunden durch ein wüstenähnliches und leicht ansteigendes Gelände. Ein steiler Schlussanstieg kündigt das baldige Erreichen des Basislagers an. Für den ca. 20 km lange Etappe, welche mit zahlreichen Bachüberquerungen und schmalen Pfaden verbunden ist, benötigen wir ca. 8 Stunden. Im Basislager Plaza de Mulas treffen wir dann auf ein großes Zeltlager mit vielen internationalen Expeditionen. Übernachtung im Camp. (F/-/A).

Sonntag 06dec20 – 17. Tag – Plaza de Mulas 4270m

Rasttag. Möglichkeit zur weiteren Akklimatisierung einen Aufstieg von Plaza de Mulas zum Höhencamp Plaza Canada 5043m (ca. 2 bis 3 Stunden Aufstieg) oder weiter bis zum Nido de Condores 5559 m und anschließend zurück zu machen (ca. 4 bis 5 Stunden Aufstieg von Plaza de Mulas). Übernachtung im Camp im Plaza de Mulas. (F/-/A).

Montag 07dec20 – 18. Tag – Plaza de Mulas 4270m / Nido de Condores 5559m

Aufstieg zum Höhencamp Nido de Condores. Wir tragen einen Großteil unserer Ausrüstung selbst. Zusätzlich haben wir Träger engagiert, die unsere Lebensmittel und die gemeinsame Ausrüstung (Zelte) und ins Hochlager tragen. Das Höhencamp Nido de Condores, ein großes flaches Areal. Die wenigen Felsen nutzen wir als Windschutz für unsere Zelte. Normalerweise gibt es hier keinen Schnee, allerdings viel Eis, welches uns ermöglicht unsere Wasservorräte aufzufüllen Den Rest des Tages nutzen wir, um uns auszuruhen, Schnee und Eis zu schmelzen und zu kochen. Übernachtung im Camp (F/-/-).

Dienstag 08dec20 – 19. Tag – Nido de Condores 5559m – Camp Berlin 5933m – Nido de Condores 5559m

Trekking von Nido de Condores zum Höhencamp „Berlin“ (ca. 3 bis 4 Stunden Gehzeit). Ein kurzer aber steiler Aufstieg führt uns hinauf zum höchstgelegenen Camp unserer Expedition – Camp Berlin. Wie auch am Vortag wird jeder Teilnehmer neben der persönlichen Ausrüstung auch einen Teil der Lebensmittel und das Zelt tragen. Rückkehr zum Lager Nido de Condores. Wir bereiten uns selbst das Frühstück und das Abendessen zu. Übernachtung im Camp. (-/-/-).

Mittwoch 09dec20 – 20. Tag – Nido de Condores 5559m – Camp Berlin 5933m 

Nochmaliger Aufstieg von Nido de Condores zum Höhencamp „Berlin“ (ca. 3 bis 4 Stunden Gehzeit). Jeder Teilnehmer trägt den Rest der persönlichen Ausrüstung zum Camp Berlin. Im Camp Berlin müssen wir wieder selbst kochen. Übernachtung im Camp. (-/-/-).

Donnerstag 10dec20 – 21. Tag – Aufstieg zum Gipfel 6962m und zurück zum Camp Nido de Condores 5559m

Heute ist unser großer Tag – Gipfeltag! Wir werden ca. 12 Stunden benötigen, um den Gipfel zu erreichen und zum Camp Berlin zurückzukehren. Wir starten bereits sehr frühen am Morgen mit dem Anstieg. Auf dieser Höhe liegen die Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt und eine warme sowie wind- und wasserdichte Kleidung ist unerlässlich. Wir wandern über die Traverse und dann die Canaleta (mittelmäßig steiles Terrain mit losem Geröll), bevor wir endlich den Gipfel des Aconcagua erreichen. Vom Dach Amerikas haben wir bei gutem Wetter einem fantastischen Panoramablick auf die Andenkette und bis zum Pazifik, der für alle Mühen entschädigt. Wir kehren zum Camp Berlin zurück, bauen unsere Zelte ab und steigen ab zum Nido de Condores, wo wir die letzte Nacht in dieser großen Höhe verbringen. (-/-/-).

Freitag 11dec20 – 22. Tag – Nido de Condores 5559m – Plaza de Mulas 4270m 

Abstieg zum Plaza de Mulas Basislager (ca. 3-4 Stunden Gehzeit). Da wir das gesamte gepäck inklusive der zelte hintertragen müssen, ist dieser Abstieg nach der Gipfeletappe noch sehr anstrengend. Im Basislager können wir mit den anderen Bergsteigern unsere Eindrücke und Emotionen teilen. Übernachtung im Camp. (-/-/A).

Samstag 12dec20 – 23. Tag – Plaza de Mulas 4270m – Puente del Inca – Mendoza 746m

Der letzte Wandertag steht bevor: Wir wandern hinab nach Puente del Inca. Das Hauptgepäck wird von Maultieren transportiert und wir brauchen nur einen leichten Tagesrucksack tragen. Nach der Ankunft am Eingang des Nationalparks fahren wir mit dem Minibus zurück nach Mendoza. Im Hotel dürfen wir uns auf eine wohlverdiente heiße Dusche freuen. Wir genießen den letzten Tag in dieser schönen Stadt, die auch „La Tierra del Sol y del Buen Vino“  – „Land der Sonne und des guten Weines“ genannt wird. Übernachtung im Hotel. (F/-/-).

Sonntag 13dec20 – 24. Tag – Reservetag

Reservetag für Eventualitäten, die den Ablauf des normalen Programms verhindern. Dieser Reservetag kann in allen Höhencamps oder sogar im Basislager eingebaut werden. (F/-/-).

Montag 14dec20 – 25. Tag – Abreise von Mendoza

Transfer zum Flughafen und Abflug von Mendoza. Flugzeiten und Umsteigepunkte je nach Fluglinie. Wir verbringen die Nacht im Flugzeug. (F/-/A).

Dienstag 15dec20 – 26. Tag – Ankunft Wien

Ankunft in Wien. Flugzeiten und Umsteigepunkte je nach Fluglinie. Andere Ankunftsflughäfen auf Anfrage. (F/-/-).

 

Legende:
F… Frühstück;  M… Mittagessen;  LP… Lunch-Paket;  A… Abendessen 

 

Hinweis:
Das aufgeführte Programm dient als Richtlinie. Wir bemühen uns den Ablauf wie beschrieben beizubehalten, allerdings können unvorhersehbare Ereignisse wie z.B. schlechtes Wetter zu Programmänderungen führen. Bitte seien Sie flexibel, falls es notwendig wir den Ablauf zu ändern. Bitte beachten Sie dass wir für die Besteigung des Aconcagua nur die Logistik bis zum Basislager (Plaza de Mulas) inkludiert haben und dass die Besteigung in Ihrer Verantwortung und auf eigene Gefahr erfolgt!

ACONCAGUA PERMIT
Der Aconcagua befindet sich in einem Provinzpark, welcher von der Regierung Mendozas verwaltet wird. Um Zugang zum Park zu erlangen, muss man eine Genehmigung einholen, die es erlaubt, sich im Park aufzuhalten und eine spezifische Aktivität (Besteigung, langes Trekking, kurzes Trekking) zu betreiben.
Die Kosten für das Permit sind nicht im Reisepreis inklusive. Die Gebühr für das Permit muss vor Ort direkt im Büro der Parkverwaltung in Argentinischen Pesos bezahlt werden. Die Gebühren für das Permit für die Hauptsaison betragen derzeit US$ 800. Bitte beachten Sie, dass sich die Gebühren für das Permit kurzfristig durch die Nationalparkverwaltung ändern können. Erfahrungsgemäß findet eine Preisanpassung kurz vor Beginn der Trekkingsaison im Oktober/November statt.

Technische Anforderungen
Die Nordwest- oder Normalroute auf den Aconcagua weisen keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf, daher ist keine Erfahrung im Fels- oder Eisklettern erforderlich. Je nach aktuellem Zustand der Route werden eventuell Steigeisen und Seile zur Sicherung genutzt. Derartige Entscheidungen werden vor Ort am Berg getroffen.

Körperliche Anforderungen
Am technisch leichten Normalweg (Nordwest-Flanke) ist neben der unumgänglichen hervorragenden Kondition auch psychische Stärke und eiserner Wille gefragt, um nicht zu sagen, die „Fähigkeit, sich zu quälen“. Die größte Herausforderung bei dieser Expedition, sind die Auswirkungen der Höhe auf den Körper. Mit der richtigen Akklimatisierung und Höhentaktik kann dem entgegengewirkt werden. Unser Programm ist so aufgebaut, dass dieser Aspekt berücksichtigt ist.

Eine zusätzliche Schwierigkeit stellen die niedrigen Temperaturen dar. Mit der richtigen Kleidung und Ausrüstung ist dies jedoch eine leicht zu lösende Aufgabe.
Voraussetzungen: hervorragende Kondition und Ausdauer, körperliche Robustheit und bester Gesundheitszustand; Teamgeist und Selbständigkeit am Berg, Erfahrung mit Höhen über 5000 m.

Bereitschaft zu Komfortverzicht: Dass beim Bergsteigen die Komfort-Ansprüche niedrig zu halten sind, versteht sich von selbst. Waschmöglichkeiten gibt es fast immer, Duschen natürlich nur in den Hotels.
Flexibilität und Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten, z. B. bei Verzögerungen, bei Behördenvorschriften oder bei Schlechtwetterphasen etc. Teamgeist und Bereitschaft zur Kameradenhilfe, zur Mithilfe beim Lageraufbau etc.
Flexibilität und Gelassenheit bei eventuellen Programmänderungen, verursacht durch höhere Gewalt.

 

 

Große Bergreise Bolivien & Chile mit Rudi Stangl

ab

 3.980,00

Aufpreis Verlängerung Aconcagua: € 1790

Einzelzimmeraufschlag – auf Anfrage

Verlängerungsprogramm Patagonien & Osterinsel – auf Anfrage

Preisstand Jänner 2020 – Irrtümer vorbehalten  

Im Preis inkludierte Leistungen:

  • Flüge laut Programm in Economy-Class inkl. 23 kg Freigepäck
  • Transfers und Besichtigungen & Aktivitäten laut Programm inkl. lokaler englischsprachiger Führungen und Eintrittsgebühren
  • Übernachtung im Zweibettzimmer in guten 3*** Hotels mit Frühstück in den Städten, und in Zelten bei der Besteigung des Aconcagua
  • Allradtour von Uyuni nach San Pedro mit spanischsprechender Führung, Verpflegung und Übernachtung in einfachen Unterkünften (teilweise in Mehrbettzimmern mit Gemeinschaftsbad)
  • Besteigung Licancabur inkl. Transfers & Guide
  • Logistik für die Besteigung des Aconcagua inkl. Transfers, Gepäckstransport bis zum Plaza de Mulas und zurück und teilweise Verpflegung
  • Mahlzeiten laut Programm
  • Reiseleitung Rudi Stangl bis zum 2dec20 bzw. bei der Aconcagua-Tour

Nicht im Preis inkludiert:

  • Aconcagua Permit derzeit US$ 800 (vorbehaltlich Änderung durch die Nationalparkbehörde)
  • Verpflegung ab Plaza de Mulas (Kosten auf Anfrage)
  • Träger für die Aufstiege vom Basislager Plaza de Mulas am Aconcagua (Kosten auf Anfrage)
  • Kosten für evtl. Bergung, Rücktransport und zusätzliche Hotelnächte bei Abbruch der Aconcagua-Besteigung
  • Persönliche Bergausrüstung
  • Zelte für die Aconcagua-Besteigung (Preis auf Anfrage)
  • Kosten für Übernachtung im Zeltlager mit Stockbetten im Camp Confluencia und Plaza de Mulas derzeit ca. EUR 20 pro Person und Nacht)
  • Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Versicherung – wir empfehlen den Abschluss eines Komplettschutzes der Europäischen Reiseversicherung: (http://www.elmundo.at/europaeische_reiseversicherung/index.htm)
  • Alle im Programm nicht angeführten Leistungen

DIE FLUGTAGE UND FLUGZEITEN BZW. DIE IM PROGRAMM AUFGEFÜHRTEN LEISTUNGEN KÖNNEN SICH AUS GRÜNDEN, DIE NICHT IN UNSEREM EINFLUSS LIEGEN, ÄNDERN (z.B. FLUGPLANÄNDERUNGEN, ÄNDERUNG DER ÖRTLICHEN VERHÄLTNISSE ETC.)
Es gelten die Geschäftsbedingungen für Reiseveranstalter von Pauschalreisen im Sinne des Pauschalreisegesetzes, Fassung vom 01.07.2018
Preisstand Oktober 2019 – Irrtümer vorbehalten